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		<title>Cashback-Systeme bedrohen das klassische Affiliate Marketing</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 09:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Durch Affiliates kann ein Online-Shop eine deutlich höhere Sichtbarkeit im Internet erreichen und viele Kunden werden erst durch eine Affiliate-Website auf einen Shop aufmerksam. Im Gegenzug nutzen Affiliates die Reichweite ihre Webseiten um damit Geld zu verdienen. Im klassischen Affiliate Marketing werden Vermittlungsprovisionen an Webseitenbetreiber bezahlt, über deren Webseite ein Verkauf oder eine Anmeldung zum Newsletter generiert wurde. Häufig wird]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch Affiliates kann ein Online-Shop eine deutlich höhere Sichtbarkeit im Internet erreichen und viele Kunden werden erst durch eine Affiliate-Website auf einen Shop aufmerksam. Im Gegenzug nutzen Affiliates die Reichweite ihre Webseiten um damit Geld zu verdienen.</p>
<p>Im klassischen Affiliate Marketing werden Vermittlungsprovisionen an Webseitenbetreiber bezahlt, über deren Webseite ein Verkauf oder eine Anmeldung zum Newsletter generiert wurde. Häufig wird dabei nach dem Prinzip &#8220;last Cookie wins&#8221; (nur) der letzte Kontakt vergütet. Klickt ein Kunde auf unterschiedlichen Seiten auf Werbebanner oder Textlinks von einem Online-Shop, so erhält im klassischen Affiliate-Marketing der letzte Webseitenbetreiber im Falle einer Bestellung im Online-Shop vom Verkäufer eine Vergütung.</p>
<p>Cashback Systeme im Affiliate-Bereich untergraben ein Stück weit diese Marketing-Spielart.  Zwar sind die meisten Cashback Webseiten, wie z.B. qipu.de oder moreback.de ebenfalls als Affiliate angemeldet, allerdings ist die Herangehensweise eine andere: Potentielle Kunden wissen durch Recherche auf anderen Websites, Preisvergleichen oder anderen Affiliate-Seiten, bei welchem Shop sie ihr gewünschtes Produkt kaufen wollen.  Bevor sie allerdings den finalen Schritt machen, schauen sie bei den Cashback-Systemen, ob der Shop dort gelistet ist. Ist dies der Fall, bekommt der Kunde bei einem Einkauf einen Teil der Vermittlungsprovision durch die Cashback-Seite ausgezahlt. Die Cashback-Seite gibt also einen Teil, manchmal auch die vollständige Provision weiter an den Kunden, der über die Cashback-Seite eingekauft hat.</p>
<p>Der Shop verzeichnet einen Sale, der Kunde freut sich über den ausgezahlten Betrag und die Cashback-Seite erzielt Income durch einen kleinen Teil der Provision, der nicht als Cashback ausgezahlt wird. Auf den ersten Blick ergibt sich für alle Beteiligten eine Win-Win Situation. Erst auf den zweiten Blick wird das Dilemma deutlich. Die klassischen Affiliates werden feststellen, dass die platzierten Banner und Links keine Erlöse mehr bringen und werden diese gegen andere Affiliate oder Google Adsense Werbemittel austauschen, um mit ihrer Website weiterhin Geld zu verdienen. Die Sichtbarkeit des Online-Shops geht zurück und der potentielle Kunde weiß gar nicht, dass es das gewünschte Produkt dort zu kaufen gibt. Er besucht somit den Online Shop gar nicht erst, sondern kauft woanders.</p>
<p>Der Online Shop steht nun vor einer schwierigen Wahl: Auf der einen Seite verzeichnen Cashback-Systeme eine steigende Beliebtheit bei den Kunden. Eventuell dienen sie für einige User zukünftig als Ausgangspunkt für einen geplanten Online-Einkauf und sorgen so für Umsätze im eigenen Online-Shop. Auf der anderen Seite besteht die Gefahr, bisher erfolgreiche Affiliates zu verlieren und somit auf Sichtbarkeit und auf zukünftig Einnahmen zu verzichten.</p>
<p>Wir gehen davon aus, dass derzeit ein Großteil der User noch keine Cashback-Systeme nutzt. Der Teil der User, die sich vor jedem Einkauf bei den Cashback-Systemen informieren, werden sicherlich auch dann einkaufen, wenn sie kein Cashback zu erwarten haben. Aktuell würden wir dazu tendieren, die Richtlinien des eigenen Affiliateprogramms anzupassen und Cashback-Affiliates nicht zuzulassen.</p>
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		<title>Wie Google+ das Internet revolutioniert</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 13:46:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(01.08.2011 / stefan weikert) Wenige Wochen ist es her, seit Google+, das soziale Netzwerk des Suchmaschinen-Monopolisten Google der eingeladenen Öffentlichkeit im Rahmen der Beta-Phase zugänglich gemacht wurde. Über Mund-zu-Mund-Propaganda konnten Mitglieder Freunde und Bekannte, die über eine Google-Mail Adresse verfügten, einladen, ebenfalls an der Testphase teilzunehmen. Einiges ist seitdem passiert. Nahezu jeder wollte seine Meinung  über den &#8220;Facebook-Killer&#8221; äußern und]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(01.08.2011 / stefan weikert) Wenige Wochen ist es her, seit Google+, das soziale Netzwerk des Suchmaschinen-Monopolisten Google der eingeladenen Öffentlichkeit im Rahmen der Beta-Phase zugänglich gemacht wurde. Über Mund-zu-Mund-Propaganda konnten Mitglieder Freunde und Bekannte, die über eine Google-Mail Adresse verfügten, einladen, ebenfalls an der Testphase teilzunehmen.</p>
<p>Einiges ist seitdem passiert. Nahezu jeder wollte seine Meinung  über den &#8220;Facebook-Killer&#8221; äußern und sich gleichermaßen outen als Mitglieder des erlesenen Kreises der Testelite. Der Grundtenor war unisono: Vor allem für die einfache Verwaltung und Gruppierung der Kontakte in &#8220;Circles&#8221;, das schlichte Design, die klare und intuitive Konfiguration des Profils sowie die offen kommunizierten Datenschutzbestimmungen bekam Google+ gute Zeugnisse ausgestellt. Seitdem ist es bereits wieder etwas stiller geworden um das &#8220;neue Netzwerk&#8221;.  Nachdem sich die Spekulationen über die Mitgliederzahlen anfänglich überschlugen, bis zu 18 Millionen Nutzer soll Google+ in den ersten 3 Wochen laut Mashable angesammelt haben &#8211; kein schlechter Wert für ein &#8220;virales&#8221; System &#8211; gehen auch die Nutzerzahlen aktuell, gemeinsam mit den Pressemeldungen über Google+ den Krebsgang. Die erste Euphorie scheint verflogen zu sein, viele der angemeldeten Testnutzer waren wohl einfach nur neugierig. Wie viele von Ihnen sich in der weiteren Entwicklung des Netzwerks als &#8220;echte&#8221; Nutzer herausstellen, bleibt abzuwarten.</p>
<p>Auch in puncto schlichtem Design kündigte Google bereits an, dass eine offene Entwicklerumgebung die Tore für Spieleentwickler öffnen soll. Damit dürfte auch das schlichte Design nicht mehr lange bestehen bleiben und durch Anwendungen und Spiele-Empfehlungen jeder Couleur abgelöst werden. Insbesondere Browsergames erfahren durch soziale Netzwerke eine Renaissance, die in Zeiten von Angry Birds und Farmville vor allem Werbebudgets nach sich zieht. Zudem machen die Nutzungsgewohnheiten der Facebook-User diesen Schritt  absehbar, war es doch nicht zu erwarten, dass Google 38 Millionen Hobbyfarmer zwingen würde, ihren virtuellen Bauernhof nie wieder zu bewirtschaften.</p>
<p>Doch an einem so banalen Beispiel wie Farmville offenbart sich ein Dilemma: Nach der Hochphase mit rund 80 Millionen geben sich aktuell immer noch rund 38 Millionen Nutzer  weltweit dem virtuellen Pflanzen, Gießen, Ernten, Tauschen, Pflügen, Düngen, Aufziehen und Züchten hin. Finden goldene Eier, verlieren Kälber, hinterlassen einander allerlei Dinge auf den digitalen Premisen und rufen sich gegenseitig um Hilfe an, wenn es um die Bewältigung größerer Projekte geht. Sehr viel  Zeit wird tagtäglich in den digitalen Bauernhof investiert, Gieß- und Ernte-Bots angeschafft, vielleicht sogar das Farmville-Buch gekauft und gelesen. Auf Facebook hat jeder der aktuell rund 750 Millionen Nutzer, die monatlich etwa 30 Milliarden Informationsschnipsel miteinander teilen, durchschnittlich 130 Freunde, ist mit 80 unterschiedlichen Seiten, Gruppen oder Events verknüpft, produziert 90 Informationsschnipsel pro Monat selbst (Stand: Juli 2011; Quelle: facebook). Jeder zweite der unter 30-Jährigen Facebook-Nutzer webt täglich an seinem sozialen Netz und investiert mit jedem geteilten Bild, mit jedem &#8220;ge-like-ten&#8221; Artikel und jedem geposteten Kommentar in seine sozialen Beziehungen &#8211; über deren Qualität, Tiefe oder Gewinnträchtigkeit hier nicht spekuliert werden soll. Dieses Kapital, sei es nun in Farmville oder in &#8220;allgemeiner Beziehungspflege&#8221; angelegt, gilt es für Google anzuzapfen und zu transferrieren. Gelingt es Google+ nicht, diese Accounts zu migrieren, wird ein Großteil der Facebook-Nutzer Google+ die Gefolgschaft verweigern, in Sorge um ihr Investment, ihr soziales Kapital. Und an den Nutzerzahlen hängt der Erfolg von Google+. Ohne Nutzer ist das soziale Netzwerk weder sozial, noch ein Netzwerk. Ohne Nutzer ist Google+ nichts. Eine Party, zu der niemand kommt.</p>
<p>Gelingt es Google+ jedoch, eine kritische Nutzermasse zu erreichen, könnte  dies tatsächlich das Ende von Facebook bedeuten. Die Vorteile von Google+ gegenüber Facebook liegen neben den eingangs erwähnten und hinlänglich von anderer Stelle dargestellten Features vor allem darin, dass Google+ sich nahtlos in ein System einfügt, dass von 90% der deutschen Internetnutzer zur täglichen Recherche verwendet wird: Die Suchmaschine Google. Facebook lebt davon, dass Nutzer selbst link- und likefähigen, d.h.  teilbaren  Inhalt produzieren. Sind diese Inhalte nicht in ausreichender Form und Menge vorhanden stagniert das share-und-like-System, und die Nutzer müssen das System verlassen um außerhalb von Facebook auf die Suche nach den witzigsten Videos, den verrücktesten Bilder oder außergewöhnlichsten Webseiten zu gehen.</p>
<p>Der kritische Punkt liegt auf der Hand: Alle Inhalte sind allein auf Entertainment ausgelegt. Die Nutzer, die sich ernsthaft über aktuelles, gesellschaftpolitisches Tagesgeschehen austauschen (wollen), dürften sich in der klaren Minderzahl befinden. Letztlich möchte wohl kaum ein Nutzer seine Pinnwand schmücken mit der amerikanischen Schuldenkrise oder mit einem Bericht über den Militäreinsatz in Syrien. Statt dessen wird dort lieber das letzte Partyfoto oder ein unterhaltsames Youtube-Video angepinnt. Hier setzt Google+ an. Durch die zentrale Positionierung innerhalb des Internet wird das Teilen von Inhalten so einfach wie nie. Ob in der Google Suche, bei der Bildersuche, in den News oder bei Youtube: Alle diese Google-Dienste vereinigen sich in Google+ und werden durch die Interaktion mit anderen Nutzern und deren Surfverhalten noch weiter angereichert. Sascha Lobo bringt es auf Spiegel Online auf den folgenden Nenner: &#8220;Die Urfrage von Facebook, die jeder Nutzer durch seine Aktivitäten fortwährend beantwortet, lautet: Wer bist Du? Die Urfrage von Google+ lautet: Was interessiert Dich?&#8221;. Damit erhebt sich Google+ über die Anwartschaft auf den Titel Facebook-Killer und antizipiert einen Paradigmenwechsel im Internet. Die ursprüngliche Feststellung der Interessen eines Nutzers wird angereichert durch die Interessen und das Surfverhalten der Personen, mit denen sich ein Nutzer umgibt. Aus einer objektiv ausgerichteten Suche wird dadurch eine Suche in sozialem Kontext.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund werden die Rückmeldemöglichkeiten über soziale Buttons künftig deutlich an Einfluss gewinnen. Nicht allein das individuelle Suchanliegen entscheidet über die Suchergebnisse sondern auch die Bekanntheit mit Personen, die bereits Ähnliches gesucht haben sowie deren Beurteilung des Gefundenen in Form von geklickten &#8220;+1-Buttons&#8221;. Auf diesem Weg begegnet Google Content-Aggregatoren, die durch SEO-Maßnahmen das Suchergebnis zu ihren Gunsten beeinflussen, ohne selbst hochwertige Inhalte bereitzustellen, die jedoch durch erfolgreiche Linkbuilding-Aktivitäten ein besseres Ranking erzielt haben. So trägt Google+ dazu bei, qualitativ hochwertige Suchergebnisse zu sichern. Produkte und Dienstleistungen, die wenig massenkompatibel sind, erhalten weiterhin die Chance, sich mit Google Adwords passend auf der Suchergebnisseite zu positionieren &#8211; passender denn je vielleicht, da Google die im sozialen Netzwerk gewonnenen Einsichten sicher auch für SEA nutzbar zu machen weiß.</p>
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		<title>Facebook: Sale vs Kommunikation &#8211; Ist Facebook ein Verkaufskanal?</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 11:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(20.06.2011 / christian dohm) Die Debatte, ob Facebook als Saleskanal genutzt werden sollte, ist seit einiger Zeit in vollem Gange – zumindest bei uns im Agenturumfeld. Ich denke, das gilt aber auch für den gesamten e-Commerce Bereich. In regelmäßigen Abständen fragen unsere Kunden mehr oder minder verunsichert, ob sie nicht einen dicken (Umsatz-) Zug verpassen, wenn sie ihre Produkte zusätzlich]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(20.06.2011 / christian dohm) Die Debatte, ob Facebook als Saleskanal genutzt werden sollte, ist seit einiger Zeit in vollem Gange – zumindest bei uns im Agenturumfeld. Ich denke, das gilt aber auch für den gesamten e-Commerce Bereich. In regelmäßigen Abständen fragen unsere Kunden mehr oder minder verunsichert, ob sie nicht einen dicken (Umsatz-) Zug verpassen, wenn sie ihre Produkte zusätzlich zum eigenen Webshop über ihre Facebook Fanpage verkaufen. Selbstverständlich wird dieses Thema auch von Facebook gepusht &#8211; nicht ganz uneigennützig, wie man sich denken kann.</p>
<p>Ohne Frage bietet Facebook allein aufgrund seiner Nutzerzahlen ein enormes Potential. Wie aber sollte ein Unternehmen auf Facebook agieren, um dieses Potential optimal für sich zu nutzen? Diese Debatte spielt sich in erster Linie zwischen zwei Polen ab: Schlichtes Branding über die eigene Facebookseite, dann und wann ein Gewinnspiel und dezentes Verlinken in den eigenen Online-Shop ist der eine. Der andere Pol ist die Facebookseite mit einem voll integrierten Online-Shop.</p>
<p>Die Argumente der Befürworter: Facebook ist groß, Facebookuser verbringen viel Zeit im Netzwerk, Viralität ist in Facebook so nahe liegend. Einverstanden! Ich bin mir sicher, dass mir die „Facebook-Shop-Verfechter“ auch Studien vorlegen können, die zeigen, dass der User in Facebook Online-Shops mehr Geld ausgibt als in herkömmlichen Online Shops. Vielleicht kommt noch dazu, dass die Facebook-Online-Shopper loyaler sind. Immer her damit!</p>
<p>Ich bleibe trotzdem kritisch. Bestimmt geben Leute, die gerade feiern, leicht angetrunken und gut drauf sind, in diesem Moment auch mehr Geld für Mode aus. Aber gehen Modelabels nun in die Kneipen? Zugegeben, der Vergleich hinkt ein bisschen… ((-;</p>
<p>Jochen Krisch schrieb in seinem Blog <a title="www.excitingcommerce.de" href="http://www.excitingcommerce.de" target="_blank">www.excitingcommerce.de</a> am 16.02.2011 unter dem Titel: Wie banal kann E-Commerce in Facebook werden? „…und eine ähnliche Banalisierung grassiert gerade im Social Shopping Bereich, wo die einst ambitionierten Facebook-Apps inzwischen banalen Facebook-Shops weichen müssen, mit denen sich derzeit so mancher Händler in Facebook lächerlich macht selbstverwirklicht“.</p>
<p>Abgesehen davon, dass Facebook die Möglichkeit eines individuellen Shops stark einschränkt, da das Facebook-look-and-feel nicht durch individuelle Kundendesigns durchbrochen werden darf, kann ich mir einfach nicht vorstellen (und will es auch gar nicht), dass die Facebook Fanpage eines Unternehmens lediglich ein Doppelgänger (oder böse gesagt: ein billiger Abklatsch) des Online-Shops sein soll.<br />
Warum? Hier sind eigentlich Soziologen und Philosophen gefragt. Ganz individuell und ein bisschen naiv stelle ich mir die Frage, ob ich in einer Gesellschaft leben will, in der es nur noch und überall um Kaufen geht? Weshalb den wechselseitigen Austausch unter gleichwertigen Kommunikationspartnern auf &#8220;neutralem&#8221; Boden korrumpieren?</p>
<p>Facebook ist genial – als Kommunikationskanal.<br />
Trotzdem denke ich, dass man Facebook auch unter Salesaspekten betrachten sollte. Aber eben nicht so plump als einen weiteren Ort, an dem „Sales“ direkt generieren werden können, sondern eben ein bisschen smarter, ein bisschen kreativer – so, wie ein guter Gesprächspartner sein sollte. Auf Interaktion und Kommunikation sollte das Hauptaugenmerk liegen. Das ist das, was Facebook-User mit wachsender Begeisterung tun. Warum sollten Unternehmen also nicht Facebook als einen unkomplizierten, erweiterten Kontakt-Button nutzen? Fans wollen mit &#8220;ihrer&#8221; Marke kommunizieren, sie wünschen sich das. Gerne lassen sie sich etwas Besonderes mitteilen und auch ein wirkliches Angebot interessiert sie! Allein dafür braucht jedoch niemand einen Shop auf Facebook. Der Sale ist ja nur einen Klick entfernt…</p>
<p>Ergo: Seien Sie ein guter Gesprächspartner!</p>
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